Neues Blog-Konzept ab September 2018

Der Blog wird derzeit konzeptuell und inhaltlich überarbeitet. Weitere Informationen folgen in Kürze.

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Kunstvermittlungs-Werkstatt »
Nach dem SuperKunstSommer – Status quo Kunstvermittlung«, 21./22.10.2017, Lingen & Nordhorn

Der europäische SuperKunstSommer 2017 hat begonnen! Zu den bekanntesten Großausstellungen gehören die documenta 14 in Athen und Kassel, die Venedig Biennale und die Skulptur Projekte Münster 2017. Mit jeder Biennale werden nicht nur kuratorische Konzepte umgesetzt, sondern auch neue Ansätze und Formate der Kunstvermittlung erprobt und durchgeführt, die sowohl ein internationales als auch ein lokales Publikum erreichen sollen. Dabei bewegt sich die Kunstvermittlung (ähnlich wie die Biennale selbst) zwischen Ortsbezug und Transnationalität, Temporalität und Nachhaltigkeit, Legitimierung und Innovation.

Doch was bleibt nach internationalen Großereignissen und ihrem Diskurs für die Kunstvermittlung vor Ort? Wie wird das internationale und lokale Publikum (nachhaltig) beteiligt? Was können wir von der Kunstvermittlung im Kontext von Großausstellungen wie Biennalen lernen? An welchen Fragestellungen und Parametern orientiert sich die aktuelle Kunstvermittlung?

Kurzvorträge und Workshops werden Einblicke in das edukative Programm und in die Praxis von Kunstvermittler_innen der documenta 14, der Skulptur Projekte Münster 2017 sowie der zukünftigen Manifesta 12 geben. Anhand dieser Fallbeispiele sollen aktuelle Fragen und Bedingungen der Kunstvermittlung deutlich werden, die auch für mittlere und kleinere Institutionen wie etwa Kunstvereine vor dem Hintergrund sich wandelnder, d.h. transkulturell diversifizierenden Gesellschaften durchaus relevant sind.

Mit Vorträgen und Workshops – in deutscher und englischer Sprache – von und mit (Änderungen vorbehalten):

– Sepake Angiama (documenta 14, Kassel)
– Stefanie Bringezu (Skulptur Projekte Münster 2017)
– Clare Butcher (documenta 14, Kassel)
– Yana Klichuk (Manifesta 12, Palermo in 2018)
– Daniel Neugebauer (documenta 14 & Van Abbemuseum, Einhoven)
– Ruth Noack (Kuratorin und Kunsthistorikerin, Berlin)

Programm (PDF)

Zielgruppe:  Die zweitägige Werkstatt richtet sich an Kunst- und Kulturvermittler_innen, Kunstpädagog_innen, Kurator_innen, Künstler_innen sowie Studierende.

Anmeldung: 
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 30. September 2017 erforderlich. Die Anmeldung ist erst nach Eingang der Tagungsgebühr vollständig. Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung weitere Informationen. Bitte senden Sie eine Mail an: ortsgespraech@staedtische-galerie.nordhorn.de

Tagungsgebühr: 70 Euro / 40 Euro ermäßigt (Studierende, Doktorand_innen, Volontär_innen, Praktikant_innen), inkl. Verpflegung an beiden Tagen / Tagesticket (nur Vorträge) 10 Euro

Veranstaltungsorte:
Städtische Galerie Nordhorn
Vechteaue 2, 48529 Nordhorn
+49 (0) 59 21 / 971-100
kontakt@staedtische-galerie.nordhorn.de
http://staedtische-galerie.nordhorn.de

Kunsthalle Lingen
Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen
+49 (0) 5 91 / 5 99 95
info@kunsthallelingen.de
www.kunsthallelingen.de

Organisationsteam: 
Dr. Thomas Niemeyer & Dörte Ilsabe Dennemann (Städtische Galerie Nordhorn), Meike Behm (Kunsthalle Lingen), Cynthia Krell (Kunstvermittlerin, Bielefeld)

Mit freundlicher Unterstützung von:
Niedersächsisches Ministerium für WIssenschaft und Kultur
VGH Stiftung

Tagung – „Ausstellen & Vermitteln in der Gegenwart“, 21./22. November 2014, Zürich

„Ausstellen & Vermitteln in der Gegenwart“
21. & 22. November 2014
Freitag 21.11.2014 15h & Samstag 22.11.2014 9h
Zürcher Hochschule der Künste, Museum für Gestaltung Zürich, Vortragssaal
Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich, Schweiz

„Ausstellen“ und „Vermitteln“ sind seit Beginn der Professionalisierung von Museumsarbeit weitgehend getrennte Arbeitsbereiche, die auf unterschiedlichen Erfahrungen und Kenntnissen fussen. Diese statische Anordnung ist in den letzten zwei Jahrzehnten in Bewegung geraten. Die Tagung des Masters Art Education  „Ausstellen & Vermitteln in der Gegenwart“ stellt vor diesem Hintergrund die Frage: Wie verändert sich Museumsarbeit, wenn Ausstellen und Vermitteln als integriertes Konzept verstanden werden? Internationale Vertreter/innen präsentieren innovative Konzepte der zeitgenössischen Museumspraxis.
Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung: http://www.zhdk.ch/index.php?id=av-mae

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„Ausstellen“ und „Vermitteln“ sind seit Beginn der Professionalisierung von Museumsarbeit weitgehend getrennte Arbeitsbereiche, die auf unterschiedlichen Erfahrungen und Kenntnissen fussen. Sie stehen traditionell in einem hierarchischen Verhältnis zueinander: erst kommt die Ausstellung, danach bemüht sich die Vermittlung um eine möglichst reibungslose Kommunikation ihrer Inhalte an ein möglichst zahlreiches Publikum.

Diese statische Anordnung ist in den letzten zwei Jahrzehnten in Bewegung geraten. Museen befragen auf vielfältige Weise ihre Rolle in der Wissensgesellschaft, in der Besucher/innen immer auch potentielle „Prosumer/innen“ sind und die Vielstimmigkeit vernetzter Lerngemeinschaften dem Gültigkeitsanspruch fachlicher Expertisen gegenübersteht. Sie entwerfen sich als Orte des Wissensaustauschs und als Schauplätze einer beteiligungsorientierten Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart: „Partizipation“ ist hierfür ein Schlüsselbegriff (Simon 2012; Gesser et al 2013).

Die Erkenntnisse der kritischen Museologie haben darüber hinaus zu einem Verständnis von Museen als historisch gewachsene, machtvoll intervenierende Akteure in einem sozialen Gefüge beigetragen, die nie neutral sind, sondern sich durch ihr Handeln immer schon gesellschaftlich positionieren. Daraus erwächst die Forderung, das Museum nicht mehr auf die „Gesten des Zeigens“ (Muttenthaler, Wonisch 2007) zu beschränken, sondern zu einem Schauplatz politischen Handelns zu transformieren, an dem Konflikte sichtbar gemacht, artikuliert und bearbeitet werden können.

Damit korrespondierend, gewinnen die spezifischen Expertisen und Handlungsstrategien der Vermittlung an Relevanz. Vermittlung in Ausstellungen und Museen versteht sich ihrerseits seit den 1990er Jahren zunehmend nicht mehr nur als Dienstleistung, sondern erkennt und entfaltet ihr Potential als eigenständige Praxis der Kulturproduktion. Vermittlung entwickelt sich als kritische Praxis, welche Ausstellungen und Institutionen hinterfragt, erweitert und verändert (Schnittpunkt; IAE 2013).

In der institutionellen Realität von Museums- und Ausstellungsinstitutionen ereignen sich die damit verbundenen Raum- und Handlungserweiterungen graduell: sie reichen von vermehrt interaktiven Ausstellungen, welche die Möglichkeit bieten, eigenes Wissen punktuell in das Display einzubringen, über das Aufgreifen thematischer Anregungen für die Ausstellungspraxis bis hin zum kollektiven Kuratieren.

Die Tagung „Ausstellen & Vermitteln in der Gegenwart“ lädt vor diesem Hintergrund internationale Vertreter/innen verschiedener Museumstypen ein, einen möglichst genauen Blick ihrer Übersetzungen der „grossen Entwürfe“ in die Praxis zu ermöglichen. Von der Leitung und drei weiteren Lehrenden der Vertiefung ausstellen & vermitteln“ des Master Art Education der Zürcher Hochschule der Künste konzipiert, stellt sie eine Frage in den Mittelpunkt, die auch für die Ausbildung im Studiengang leitend ist: Wie verändert sich Museumsarbeit, wenn Ausstellen und Vermitteln als integriertes Konzept verstanden werden?

Anmeldung zur Tagung: tagungausstellen.vermitteln@zhdk.ch
Tagungsgebühr: CHF 25,00
Für Studierende, Praktikant/innen, Volontär/innen kostenlos

 

Tagung – grenzgaenge – in|zwischen Kunst und Vermittlung, 06. – 09. November 2014, Halle / Leipzig

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„Die 3. Studentische Tagung der Kunstpädagogik bietet Raum für visionäre Diskurse. An vier Tagen wollen wir uns über die Grenzen unserer Hochschulen hinaus austauschen und vernetzen. Wir wollen über Ideen, Perspektiven, Widersprüche, Probleme, Erfahrungen und Projekte ins Gespräch kommen. Dabei sollen Arbeitsfelder vorgestellt und Kunstvermittlung als offener, experimenteller Prozess erfahrbar gemacht werden.

Vielseitige Redebeiträge sollen spannende Einblicke in die Praxis, sowie in theoretische Ansätze geben. Bei einem Rundgang zu verschiedenen Projekten der Leipziger Kultur- und Vermittlungslandschaft kann ein Bild von der Praxis vor Ort gewonnen werden. Ein Open Space, Workshops und Diskussionen fordern zum Weiterdenken und -arbeiten auf – sowohl künstlerisch, als auch vermittelnd.“

Eine Anmeldung ist noch bis zum 26.10.2014 möglich!

Weitere Informationen zum Programm ist auf der Webseite abrufbar.

„Kulturagenten für kreative Schulen“ – Online-Publikation „Kooperationsprozessor – Gemeinsam etwas bewegen“

„Das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ startete am 21. und 22. November 2013 in die zweite Programmhälfte. Alle 138 bundesweit beteiligten Schulen und Kulturpartner zogen in Dortmund nach fast zweieinhalb Jahren Programmlaufzeit eine erste erfolgreiche Bilanz. Unter dem Motto „Gemeinsam etwas bewegen: Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen“ wurden innovative Formate kultureller Bildung vorgestellt sowie modellhafte Kooperationen diskutiert. In insgesamt 16 Workshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten stellten Kulturagenten, Lehrer, Künstler und Vertreter von Kultureinrichtungen Kooperationsstrategien und Vermittlungsformate vor, die im Rahmen des Kulturagentenprogramms entwickelt wurden.

Die Ergebnisse der Tagung wurden von Wissenschaftlern und Praktikern aus Schule, Kunst und Kultur zusammengefasst und kommentiert und sind nun in der Online-Publikation „Kooperationsprozessor – Gemeinsam etwas bewegen“ veröffentlicht. Ergänzt werden diese Texte durch Fachvorträge von der Schulministerin des Landes NRW Sylvia Löhrmann, Prof. Dr. Max Fuchs von der Universität Duisburg/Essen, Prof. Carmen Mörsch von der Zürcher Hochschule der Künste sowie Dr. Tobias Fink von der Universität Hildesheim.“

Ebenfalls lesenswert ist auf der Webseite die umfangreiche Dokumentation der durchgeführten Projekte, die alle Schulstufen und -formen sowie Kunstgattungen umfassen.

Quelle: http://www.kulturagenten-programm.de/home/halbzeittagung-im-modellprogramm-kulturagenten-fuer-kreative-schulen/

Thema »Kunstvermittlung« – Humboldt Magazin, Goethe Institut

Die aktuelle Ausgabe des Humboldt Magazins (Heft 156) widmet sich eigens dem Thema »Kunstvermittlung«. Zu Wort kommen vorwiegend KunstvermittlerInnen, MuseumspädagogInnen und KuratorInnen aus Deutschland und Südamerika. Versammelt sind neben Leitartikeln von Eva Schmitt und Carmen Mörsch, auch Projektberichte, Best-Practice-Beispiele und Statements von PädagogInnen, KuratorInnen und KünstlerInnen.

Der Leitartikel »Kunstvermittlung als Kunst? Kunst als Kunstvermittlung?« von Eva Schmitt fokussiert die Frage, inwiefern sich Kunst und Kunstvermittlung ausgehend von ihren Ausprägungen, Formen, Wirk- und Handlungsmöglichkeiten in den letzten Jahrzehnten angenähert haben. Carmen Mörsch stellt in ihrem Artikel »Arbeiten im Widerspruch« zuerst das Selbstverständnis und die Arbeitsweise des KünstlerInnen-Kollektivs Kunstcoop vor. Die Autorin versteht Kunstvermittlung als (selbst)kritische Praxis und plädiert für einen institutionskritischen-partizipatorischen Ansatz im Unterschied zu einer affirmativen, reproduktiven und dienenden Museumspädagogik. Vorgestellt wird außerdem das Kunstvermittlungsprojekt »mischen.possible«, welches 2008-2009 von der Künstlerin Mona Jas in der Neue Gesellschaft für Bildende Kunst (NGBK) in Berlin durchgeführt wurde. Besonders interessant ist zudem der Projektbericht »Mit Goethe ins Museum« von Karin Rottmann über eine Initiative über die Bildungsarbeit in Museen, welche sechs südamerikanische Goethe-Institute mit MuseumspädagogInnen und Institutionen zu einem fachlichen Austausch anregte. Entstanden ist nicht nur ein regionales Netzwerk, sondern auch eine Online-Plattform mit zahlreichen Arbeitsergebnissen und Materialien aus den Workshops sowie einer Übersicht von Best-Practice-Beispielen der teilnehmenden Institutionen aus Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Peru und Uruguay. Besonders interessant sind noch zwei weitere Erfahrungsberichte von Stela Barbieri (pädagogische Kuratorin der Fundação Bienal São Paulo und Leiterin der pädagogischen Abteilung des Instituts Tomie Ohtake in São Paulo) und Daniel Castro Benítez (Direktor der Museen Quinta de Bolívar und Museo de la Independencia – Casa del Florero in Bogotá) sowie ein Dialog zwischen sechs international tätigen KuratorInnen, KünstlerInnen und Pädagoginnen, die sich zur Vermittlungsaufgabe äußern.

Online oder als e-Paper abrufbar unter: http://www.goethe.de/wis/bib/prj/hmb/the/deindex.htm

Tagung – Kunstvermittlung in Transformation, 09./10. März 2012, Luzern

Kunstvermittlung in Transformation
Eine Arbeitstagung zur Vermittlung als Forschung und Veränderung von Institutionen und Verhältnissen
09. März 2012, 9.00–21.00 Uhr
10. März 2012, 9.00–15.00 Uhr
Kunstmuseum Luzern
Schweiz

Das Projekt »Kunstvermittlung in Transformation« (KiT) hatte das Ziel, Perspektiven für die Entwicklung und Erforschung der institutionellen Kunstvermittlung zu erarbeiten. Die Ergebnisse aus den fünf Teilprojekten sollen in dieser Tagung dem Berufsfeld vorgestellt werden und als Grundlage der Diskussion und Weiterentwicklung dienen. Mit gezielt eingeladenen Expertinnen und Experten bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den KiT-Forschungsgruppen Fragestellungen, die sich während des Projektes ergeben haben. Die Ergebnisse des Projektes werden so in den internationalen Kontext des Berufs- und Forschungsfeldes eingespiesen, um gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.

Tagungsprogramm
Freitag, 09. März 2012

9.00 Uhr Ankunft im KKL Luzern
9.30 Uhr Begrüssung und Einführung
10.00–11.30 Uhr Revue: 5 mal 15 Minuten, Vorstel­lung der Fragestellungen, die in den Workshops vertieft werden
11.30–12.00 Uhr Postersession: Nachfragen zu den Projektteilen von Kunstvermittlung in Transformation
13.00–14.30 Uhr Workshop 1–3
15.00–16.30 Uhr Workshop 1–3, Fortsetzung
16.30–17.00 Uhr Ergebnisse aus den Workshops, Austausch
18.00–19.30 Uhr Vortrag »Kunstvermittlung nach der Institutionskritik« (Carmen Mörsch)
19.30–21.00 Uhr Keynote-Vortrag »What, no audience? The end of audiences as legitimators of cultural power in the art museum« (David Dibosa)
ab 21.00 Uhr Buchpräsentation & Apéro Kunstvermittlung in Transformation

Samstag, 10. März 2012

9.00–10.30 Uhr  Workshop 4–6
11.00–12.30 Uhr Workshop 4–6, Fortsetzung
13.30–15.00 Uhr Abschlussdiskussion
Information zur Gründung des Swiss Art Eduaction Research Network SAERN und der Aufschaltung der Website http://www.saern.ch (Barbara Bader, HKB)

Anmeldung für die Workshops bis 10. Februar 2012 an:
simone.etter(at)fhnw.ch

Unkostenbeitrag: mit Bewirtung 60 CHF, ermässigte Plätze für Studierende 40 CHF

Ort & Gastgeber:
Kunstmuseum Luzern
Europaplatz 1
KKL Luzern Level K
6002 Luzern

Programm als PDF

Anmeldeformular zu den Workshops als PDF

Website: http://projektraumkunstvermittlung.ch
Weitere Informationen: http://projektraumkunstvermittlung.ch/kunstvermittlung-in-transformation